Teil eines Werkes 
3. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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machte er einen lebhaften Spaziergang ins Freie. In der nächſten grünen Umgebung der Stadt war nicht ſein gewöhnlicher Aufenthalt. Er mochte es nicht leiden, ſich von den vielen Vorübergehenden angaffen zu laſſen

oder ſich ſelbſt den Schein des Angaffens zu geben. Heute aber war er, um nicht zu lange aufgehalten zu

werden, dem allgemeinen Lieblingstreiben gefolgt und eben war auch er im Begriff, ſich den Stadtthoren zu nähern, als er den wohlbekannten Wagen des Bankiers hinter ſich her kommen und, an ſeine Seite gelangt, ſogar anhalten ſah. Zwei Damen ſaßen darin, von denen die Eine ſeinen Gruß zurückhaltend, die Andere lebhaft erwiderte. Ohne zu wiſſen, wie raſch es geſchah, war er am Schlage und nach ein paar Wechſelworten ſtieg er ſogar ein. Die Vorſtellung erfolgte augenblick⸗ lich, Herr Doctor Wollzagen ſaß Fräulein Ramkau gegenüber. 2

Ich war auf dem Wege zu Ihnen, Fräulein Erme⸗ ling, begann er die Unterhaltung.

Sie können dreiſt Judith ſagen, wie ſonſt, erwi⸗ derte dieſe lächelnd,Emma kennt unſer Verhältniß und weiß, daß ich vor wie nach Ihre dankbare Schülerin bin.

Ich ſpreche meinen ergebenſten Dank aus; mir wurde dafür heute der Vorwurf gemacht, ich ſei ein un⸗ dankbarer Lehrer. , ich kenne den unberufenen Zeitungsträger,