Teil eines Werkes 
3. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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Boden geſchmettert, ſank Ramkau auf ſeinen Teppich hin. Seine Tochter kam zufällig in dieſem Augenblicke in ſein Zimmer. Angſterfüllt ſtürzte ſie auf ihn zu.Mein Gott! Mein Vater! Er ſchlug die Augen auf.

Ein kleiner Anfall! lispelte erDu weißt ja!

Ach! ſie wußte es freilich, daß ihr Vater, der Ab⸗ gott ihres Lebens, ähnlichen Anfällen ſeit langer Zeit

unterworfen und nur zu bemüht war, ihr den Anblick

derſelben zu verbergen. In der Regel erfuhr ſie von dieſen Anfällen nur dann oder muthmaßte ſie, wenn ſie den Vater einer hypochondriſchen Verſtimmung ausgeſetzt wußte, denn ſo nannte der kluge Mann die traurigen Augenblicke ſeines Lebens, wo ſeine kämpfende Seele den Gewiſſensbiſſen nicht mehr widerſtehen konnte und in vollkommener geiſtiger Erſchlaffung ſich in das traurige Geſchick, das ſie getroffen hatte, beugte. Wenn es dem Präſidenten irgend möglich war, ſchloß er ſich zu ſolchen Zeiten, in der Regel geſchah es vierteljährlich, in ſein Zimmer und ließ ſich von Niemandem ſehen und ſprechen. Nur wenn die Kriſi s vorüber war und die be⸗ läſtigte Seele ſich durch inen mit zunehmendem Alter leichter fließenden Thrät guß erleichtert hatte, fühlte er das Bedürfniß, ſein müdes Haupt an den Buſen ſeiner Tochter zu legen und von ihrem tröſtenden Buſpruch Lin⸗ derung und Vergeſſen hinzunehmen.

Go finden wir alſo den einſt ſo heke uahgen