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kau, jener Ramkau wäre, deſſen Vater das und das ge⸗ weſen, dort und dort gewohnt habe? Schon hier beim
V Eingange dieſer ſchrecklichen Unterredung war der Kam⸗
mergerichtspräſident mächtig erſchüttert worden, und doch war es nur erſt der bittere Anfang eines bitteren Endes. Auf ſeine einfache Bejahung fuhr der Fragende fort: Ob er nicht wiſſe, wo das Kind der Beata Stolling ſich aufhalte?
Hier wäre der Iuriſt beinahe in Ohnmacht gefallen. Er ſollte eine Antwort, und noch dazu eine ſich ſelbſt verurtheilende Antwort geben. Er wußte nicht, was er
ſagen ſollte und ſo nahm er ſeine Ausflucht zur Lüge,
derr erſten offenbaren ſeines Lebens, denn er war ja nicht vollkommen überzeugt von der Wahrheit deſſen, was er ſagte, obwohl er es glaubte, wünſchte und mit dem letz⸗ ten ihm übrig gebliebenen Hoffnungsſchimmer hoffte.
„Er iſt todt!“ ſagte er. 4 „Schon lange?“ ehrde eine Lüge!„Seit zwan⸗ zig Jahren.“ 4
„Können Sie mir das bezeugen?“
„Ich, der Kammergerichtspräſident Ramkau bezeuge
Ihnen dies!“
„So habe ich die Ehre, mich Ihnen zu empfehlen!“
Und er ging.
Es war aber auch Zeit, daß er ging. Denn, laut⸗ los, wie von dem Urtheilsſpruche einer höheren Macht zu
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