Teil eines Werkes 
3. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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Hier haſt Du meine Hand darauf, Wolf, ich gehe heute Abend noch.

Und Du wirſt meiner gedenken?

Ja, gewiß, Du ſollſt noch vor mir ſelbſt kommen.

Bravo! Nun biſt Du wieder der Alte! Und Joſephſon ging ganz fröhlich nach Hauſe; er hatte erreicht, was er zu erreichen beabſichtigt hatte.

Doch es wird Zeit, in unſerer Erzählung zu einem alten Bekannten zurückzukehren, den wir ſchon ſeit langer Zeit nicht mehr perſönlich beſucht haben. Wir verließen den Juſtizrath Waldemar Ramkau vor beinahe neunzehn Jahren, als er den für ihn ſo wichtigen Lebensſchritt that und ſich eine Gattin erkor, welche als Tochter des Juſtizminiſters dem ehrgeizigen, nach den höchſten Aus⸗ zeichnungen jagenden Manne der bequemſte Weg zur Er⸗ langung perſönlichen Anſehens zu werden verſprach und auch wirklich ward. Die äußerlichen, ſichtbaren, von der Welt oft allein in's Auge gefaßten Verhältniſſe des glück⸗ lich erſcheinenden Juriſten werden hier ſehr leicht erkannt und berichtet ſein. Denn von einer Stufe ſeiner beamt⸗ lichen Lebensbahn zu anderen, höheren, ward er eben ſo