Teil eines Werkes 
3. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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Dein Blick ſagt mir mehr als Deine Worte. Ich bin zufrieden. Ich werde es mir überlegen.

Erſt überlegen? Du? Warum nicht gleich handeln wie ſonſt?

Wolf! das Handeln wird oft ſehr ſchwer.

Ich verſtehe Dich nicht recht. Kennſt Du die Toch⸗ ter des Präſidenten?

Bei dieſem Worte zuckte es elektriſch in Eduards

Herzen..

Ich kenne ſie gar nicht, antwortete er raſch, durchaus nicht, ich weiß nicht einmal, wie ſie ausſieht, viel weniger, wie ihr Charakter und ihr Gemüth iſt.

ch will Dir nichts beſchreiben geh hin und

ſieh und Du ſelber ſollſt nur ſagen, ob ich recht geſehen und recht gewählt habe.

Wenn Du es wünſcheſt gut, ich werde gehen. Alſo Du haſt Judith geſprochen? Was ſagte ſie?

Das heißt: was ſie von Dir ſagte? Höre es an. Sie ſagte: bringen Sie Herrn Wollzagen meinen Gruß und ſagen Sie ihm, daß ich ſeiner Freundſchaft würdig zu ſein glaube, ſo ſehr er mich auch vergeſſen zu haben ſcheint.

Was, das ſagte Judith? Warum haſt Du mir das nicht gleich mitgetheilt? Deine ſeierliche Miene hat mich allein abgehalten.