Meere die Seeſchlange geſehen und ſie hat Dich bezau⸗
bert, oder die dicke Zimmerluft und der gelehrte Staub
Deiner Bücher behagt Dir nicht mehr. Im erſten Falle weiß ich keine Rettung, im zweiten halte ich es für meine Schuldigkeit, Dich auf Dich ſelbſt aufmerkſam zu machen und Dich von Deinem eigenen Mißgeſchick auf anderer Menſchen Leiden überzuführen.“
„Haſt Du Leiden, Joſephſon?“
„Gewiß habe ich deren, ich ſpreche aber zuerſt von den Deinigen, denn auch Du ſcheinſt mir von einem Alp ge⸗ drückt zu werden.“
„Mich drückt kein Alp, Wolf. Nur ſieh, das Le⸗ ben, wie ernſt ich es auch nahm, iſt viel ernſter, als ich je gedacht. Das iſt das ganze Räthſel, welches mich umhüllt, der ganze Zauber, der mich beſtrickt.“
„Wenn es weiter nichts iſt— mit dieſem Räthſel, dieſem Zauber wollen wir ſchon fertig werden. Ich habe ein Mittel dagegen, höre mich an— ich habe eine freund⸗ ſchaftliche Bitte, einen Zauberſtab für Dich und auch viel⸗ leicht für mich. Nimm Du ihn in Deine Hand und entzaubere uns Beide.“
„Was willſt Du?“
„Ich bringe Dir einen Gruß von einer Dame. Dieſe Dame heißt Judith. Sie iſt mir heute Morgen
egegnet. Du biſt noch nicht im Hauſe ihres Vaters geweſen. Haſt Du damit den Zoll der Dankbar⸗


