Teil eines Werkes 
3. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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verlangte.Entſchluß, Entſchluß dann Ruhe! ſagte er zu ſich, und ſtand wieder auf.

Und ſiehe! der Entſchluß kam wie von ſelbſt. Nach einer Stunde ruhigen Nachdenkens war er fertig. Er war ihm nicht ſchwer geworden, denn er ſah keinen an⸗ deren, beſſeren. Nur darin war er ungewiß, ob der Pfarrer, wenn er käme, wie er gewiß hoffte, dieſen Ent⸗ ſchluß billigen würde. Aber auch darüber beruhigte er ſich, und als er ſein einfaches Mittagsmahl zu ſich ge⸗ nommen, fühlte er, daß er würde ſchlafen können. Seine ſtarke Natur unterſtützte ihn hierin. Es war ſchon Abend, und er ſchlief noch feſt und ruhig. Es ſchlug neun, und er ſchlief noch. Um zehn Uhr fuhr ein Wagen vor die Thür. Es war der Pfarrer. Da ſein Klopfen ihm nichts half, ging er zum Nachbarshauſe und traf Frau Schwarzkopf. Sie war es zuerſt, die den geängſtigten Vater beruhigte und mit leiſem Schritte an das Bette des Sohnes führte, denn ihr allein war der öffnende Schlüſſel anvertraut. Um halb elf Uhr erwachte Eduard und ſah zu ſeinem nicht geringen Erſtaunen und zu ſeiner Freude den braven Geiſtlichen an ſeinem Bette ſitzen. Die Erklärung war bald gegeben. Nach einer halben Stunde ſaß der Pfarrer am Tiſche, wo Eduard die vorige Nacht geſeſſen, und las; und da die Papiere geordnet

waren, und Eduard ihm über die dunkeln Stellen fort

half, war er ſchon um zwölf Uhr mit Allem zu Ende.