Teil eines Werkes 
3. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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163 gegen Bezahlung als Boten an ſeinen Vater lahſenden könnte. Gern gewährte der Meiſter dieſe Bitte, und um halb acht war der Bote ſchon unterwegs.

Jetzt, von einem inneren Feuer durchglüht, aber ſeine Kraft erlahmen fühlend, ſchloß Eduard ſeine Thür und legte ſich zu Bett. Er wollte keinen Menſchen ſehen, ehe er mit ſich zu Rathe gegangen war, und dieſen Rath wollte er ſich geben, nachdem er einige Stunden geruht hätte. Holzbrechers, die ihn zum Mittageſſen einladen ließen, ließ er ſagen: er fühle ſich etwas unwohl; und als der Akademiker nun ſelber kam, um ihn zu beſuchen, hatte die Schwarzkopf die Vorſicht, zu ſagen: der Doktor ſchliefe, und hätte gebeten, ihn den Tag über nicht zu ſtören. Von dieſer Frau auch erhielt er die wenige Speiſe, deren er bedurfte; ſie war es auch, die allein alle Stunden zu ihm kam und fremde Beſuche abwies, denn ſie ſtörte ihn mit ihrem leiſen Schritte nicht, und war ſo vernünftig, zu ſchweigen, da ſie wohl fühlen mochte, wie der junge Mann, nach einer ſolchen Erkenntniß, der inner⸗ ſten Sammlung und des ungeſtörteſten Nachdenkens bedurfte.

Aber er fühlte ſich auf ſeinem Lager nicht wohll.

Von einer geiſtigen Unruhe gepeinigt, warf er ſich ſchlaf⸗ 8 los herum, bis er endlich einſah, daß dies nicht der Weg ſei, den ſeine Natur, ſein nach Entſchluß ringender Geiſt

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