Teil eines Werkes 
3. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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die ſeine Mutter eben ſo in ſeinen Augen erhob, wie ſeinen Vater ehren ließ, und dieſer Name, das war aus⸗ drücklich in den Verzeichniſſen der Mutter ausgeſprochen, ſollte der Name ſein, bei dem ihr Sohn in der Folge genannt worden wäre, wenn ihr oder ihren Verwandten das Leben erhalten blieb. Und dieſe Vermächtniſſe, die einzigen Erinnerungsfäden an ſeine Abſtammung, ſeine theueren Eltern, hatte der Vormund mit dreiſter Hand der Vernichtung überliefern wollen! Das war in Eduards Augen ein bei Weitem größeres Verbrechen, als daß er ihn ſelbſt, das hilfloſe Kind, in das kalte fremde Leben, leichtſinnig und liebeleer, hinaus ſtieß. Nur der Vor⸗ ſehung, die ſich der Hand dieſer verſtändigen, ſinnigen Frau bedient, war es zu danken, daß dieſe Papiere nicht verloren gegangen waren, denn ohne dieſe Papiere und ohne ihre Entdeckung von Seiten der Schwarzkopf, wäre Eduard, nach aller menſchlichen Berechnung, wahrſcheinlich nie von ſeinem Urſprunge, ſeinen Familienverhältniſſen und ſeiner Verbindung mit Ramkau unterrichtet worden.

Um ein Uhr ging der Lampe des eifrig Leſenden das Oel aus. Glücklicher Weiſe war er mit einer Wachs⸗ kerze verſehen, dieſe reichte bis zum anbrechenden Tage, um welche Zeit er endlich mit ſeiner nächtlichen Arbeit zu Ende war. Um ſechs Uhr Morgens hörte er den Tiſch⸗ lermeiſter in ſeiner Werkſtatt raſſern. Er ging zu ihm

und bat ihn um einen zuverläſſigen Geſellen, den er