Teil eines Werkes 
3. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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und woraus er ſelbſt den meiſten Aufſchluß über ſeine* Eltern, ſein früher dageweſenes kleines Vermögen, die

Freunde ſeiner Eltern und die Verwandten derſelben erfuhr. Ohne dieſe Aufzeichnungen, die einen Zeitraum von beinahe zwanzig Jahren umfaßten, wäre das volle Verſtändniß der verſchiedenen Briefſchaften eine ſehr ſchwie⸗ rige Aufgabe geweſen, denn ſeine Familienverhältniſſe, ſeine verwandtſchaftliche Verbindung mit ſeinem Vormund, die daraus deutlich hervorging, waren in der That ſehr verwickelter Natur. Erſt, als Eduard, nach der Leſung alles Geſchriebenen, die Briefe nach dem Datum zu ord⸗ nen anfing und dann noch ein Mal überblickte, kam Ord⸗ nung und Licht in das ganze Verhältniß. Zu ſeiner vollſten Befriedigung aber ſah er daraus, daß der in der

Hand des Todten gefundene Zettel ſeinen richtigen Namen

enthielt, daß alſo der Vormund wenigſtens dieſe Wahr⸗ heit dem vermeintlichen Pächter Grünwald mitgetheilt hatte. Eduard hieß alſo wirklich Eduard Hutten Stolling. Stolling, der Vater, war ein namhafter Arzt in einer größeren Provinzialſtadt geweſen, hatte aber zu ſeiner eige⸗ nen geiſtigen Erholung und Befriedigung ſein Studium der Naturwiſſenſchaften bis zu einer anerkannt hohen Stufe ausgebildet, und ſich einen ehrenhaften Namen in

der Geſchichte dieſer Wiſſenſchaft für alle Zeit erworben.

Woher der ſeltſame Beiname Hutten rührte, erfuhr er ebenfalls; er war die Folge einer Handlung der Pietät, Der Inſelkönig. III. 11