rersfamilte, wie er es ſo gern that, wieder mit ſeiner plötzlichen Erſcheinung überraſchen...
Als er nun in Kiel, was ihm wichtig und neu ſchien, betrachtet, fuhr er auf der Eiſenbahn, die zum Theil ſchon fertig war, nach Hamburg. Hier verweilte er meh⸗ rere Tage. Allen ſeinen Lieben kaufte er eine Kleinigkeit zur Erinnerung an ſeine nordiſche Reiſe, und verpackte jedes Einzelne ſehr ſorgfältig. So war er denn endlich zur Heimkehr gerüſtet. Es war in der erſten Hälfte Octobers, als er in der Sommerreſidenz wieder eintraf und ſogleich ſeinen Weg zu Fuße nach Bilſingen antrat.
Es ging ſchon gegen Abend, als er den Pfarrhof erreichte. Die Familie ſaß um den großen Speiſetiſch im allgemeinen Wohnzimmer beiſammen, der Pfarrer und der Kantor gingen, ihr Pfeifchen rauchend, im Zimmer leiſe plaudernd ſpazieren. Da ging die Thür auf.
„Guten Abend, Alle zuſammen!“ rief der Zurückge⸗ kehrte freudig.
Sie ſprangen erſchrocken auf— dann aber mit weit aufgeriſſenen Augen dem allgemeinen Liebling ent⸗ gegen. Das war eine Freude, ein Umhalſen, ein Küſſen! „O, wie er kräftig und braun geworden iſt!“ rief
die Mutter.—
„Und wie ihm der Bart gewachſen iſt!“ die Schweſtern.“ „Daß Ihr auch gleich den Bart ſehen müßt!“ ent⸗


