Teil eines Werkes 
3. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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„Gewiß will ich das— wollen Sie es beſorgen?“ „Ja— allerdings— aber ohne Paß— 24 „Wer ſagt Ihnen, daß ich keinen habe— hier iſt er, für's ganze Ausland ₰ dal⸗ Der Kellner nahm den Paß und verbeugte ſich. „Werden Sie vor der Abfahrt nicht ſpeiſen?“ „Meinetwegen— ja!“ „So will ich es beſtellen!“ Eduard winkte mit der Hand, und der den Geſetzen gehorſame Kellner verſchwand. Eine Stunde darauf fuhr er in einem für ſeine jetzige üppige Gewohnheit ſehr unbequemen Poſtwagen nach Kiel, wo er gegen Abend anlangte. Jetzt befand er ſich in der Stadt, wo Joſephſon ſtudirt hatte— er war alſo ſeinen Freunden und daher ſeinem eigenen Ich ſchon wieder näher gerückt. Zwei Tage blieb er in dieſer nordiſchen Muſenſtadt, von deren ſchönen Hafenſpazier⸗ gängen er ſehnſuchtsvolle Blicke nach einem gewiſſen Schiffe auswarf, aber— die ſchnelle Beata war bei dem fortwährend günſtigen Südwinde ſchon eine weite Strecke nördlich getrieben, und wie er ſein Auge auch anſtrengte, er konnte ſie nur mit ſeinem Herzen erreichen. Von Kiel aus ſchrieb er an Joſephſon, der alle vier Wochen einen getreuen Reiſebericht erhalten hatte, und meldete ihm ſeine bevorſtehende Rückkehr. Nach Bil⸗

ſingen ſchrieb er aber nicht, denn er wollte die gute Pfar⸗

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