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feſt umſchloſſen und ſah ihm tief in die Augen.„Gute Nacht!“ ſagte er dann raſch und winkte dem Neger.
Als er mit dieſem in ſeinem Zimmer verſchwunden war, ſagte er in einem ungemein warmen, ja lieblichen Tone:
„Ithyſſa! Wir haben einen Reiſegfährten ge⸗ funden.“
„Hab' es geſehen, Maſſa,— ſchöner, junger Mann — ſehr ſchön als Weißer— ſehr ſchön—
„Du ſiehſt nur die Schönheit, Ithyſſa, ich ſehe noch etwas Anderes—“
„Weiß nicht, was Maſſa ſehen— bin nicht klug genug—“
„Du biſt klug genug. Doch will ich es Dir ſagen. Dieſer ſchöne junge Mann iſt auch ein guter junger Mann!“
„Ah, Maſſa, ſehr gut, ſehr gut!“
„Alſo er reiſ't mit uns, erweiſe ihm alle Aufmerk⸗ ſamkeit;— und ich ſelber heiße von heute an wieder Brown, wie vor vier Wochen, da wir nach den Verſtor⸗ benen in meiner Heimath ſuchten— verſtehſt Du?“
„Ithyſſa verſteht ganz genau, was Maſſa will.“
Und er kleidete ſeinen Herrn, wie er es alle Abende that,
mit ſo zarter, ſorgfältiger Hand aus, wie es kaum die zärtlichere eines Weibes vermocht hätte. Als er eben fertig war und ſeinem Herrn gute Ruhe gewünſcht und
Der Inſelkönig I. 3
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