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im Auge behaltend, mit einem Blicke, der traurig und froh zugleich war, neben ihm nieder.
„Werden Sie lange hier verweilen?“ fragte er leiſe.
„Ich will mir nur die Univerſität und das Merk⸗ würdigſte in Bonn anſehen.“
„Es giebt in Bonn nicht viel, außer der Univerſität zu ſehen. Das können Sie bis heute Nachmittag abge⸗ macht haben. Wohin gehen Sie dann?“
„Nach dem Drachenfels, denke ich.“
„So denke ich auch— dann können wir zuſammen⸗ fahren.“
„Sie ſind ſehr gütig, ich nehme das Anerbieten dankbar an.“—
Nachmittag um vier Uhr war Alles geſehen und beide Reiſende beſtiegen ein neuangekommenes Boot und fuhren nach Königswinter hinüber. Eduard betrachtete mit einem Wonneſchauer die Klippe des Drachenfels. Sein Auge glühte vor innerem Behagen. Der Fremde wandte keinen Blick von ihm ab.
„Wir können dort oben die Nacht zubringen,“ ſagte er,„es iſt das ſchönſtgelegene Wirthshaus, das ich kenne.“
„Ich bin hier unbekannt und folge Ihrem Rathe gern.“ 3* Anderthalb Stunden ſpäter ſaßen ſie auf dem Dra⸗ chenfels in dem kleinen Häuschen, den Rhein mit den beiden Inſeln Nonnenwörth und Grafenwörth unter ſich,


