Teil eines Werkes 
3. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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Rolandseck vor ſich jenſeits des Rheins. Eduard kletterte auf der Ruine herum und ſog mit allen Sinnen die Wonne des herrlichen Anblicks ein. Dann begaben ſie ſich über den Steinbruch, der Fremde einen Pony reitend, Eduard und der Neger zu Fuße nebenher ſchreitend, nach den einzelnen ſchönen Punkten des maleriſchen Gebirges, von den ſieben emporragenden Felsſpitzen das Siebenge⸗ birge genannt. Später am Abend ſaßen ſie vor der Thür des Häuschens, einen kalten Imbiß und eine Flaſche Wein vor ſich und labten ſich wieder an dem herrlichen Anblick der reichen Gegend, die Eduard nicht genug betrachten konnte, während es einem weniger mit Außendingen be⸗ ſchäftigten Beobachter, als er in dieſem Augenblicke war, deutlich geweſen wäre, daß der ältere Mann ſeine Blicke mehr nach Innen als Außen gewandt hatte. Hier, wäh⸗ rend ihres Abendbrotes entſpann ſich folgendes Geſpräch:

Ich habe mir die Welt nie ſo ſchön gedacht, wie

ich ſie hier vor mir ſehe, ſagte Eduard freudeſtrahlend.

Sie iſt auch ſchön, obwohl es herrlichere Punkte auf derſelben giebt, als dieſen hier, ſo reizend er iſt. Na⸗ mentlich das Alter ſieht gern von einem Berge hinab auf die da unten ſchwimmende Welt, die in weiter Ferne ſo ruhig und friedlich ſcheint, was ſie doch nicht iſt, während

die Jugend, die den beſchwerlichſten Berg noch nicht er⸗

ſtiegen, lieber im Thale ſteht und die entfernteren Spitzen künftiger Zeiten ſähe. Doch zurück kann weder das eine,