Zweites Kapitel.
Der Neiſegefährte.
Einige Minuten ſpäter war Eduard ſchon im Garten. Der Kellner brachte das Frühſtück. Es war eine ſehr warme Luft, man konnte behaglich im Freien weilen. Die Gipfel des ſchönen Gebirges vor ſich, von einer nie empfundenen Freude das Herz geſchwellt, ſaß Eduard und verzehrte ſeinen Morgenimbiß, als er den alten Herrn, die Hände auf dem Rücken gefaltet, langſam durch den Gar⸗ ten ſchreiten ſah. Dicht hinter ihm folgte der Neger. Eduard ſtand auf und verbeugte ſich vor dem Fremden, der eben ſo wie ſein Diener, den Plaid abgelegt hatte und in einer bequemen Reiſetracht erſchien. Es war eine ſtattliche Geſtalt, feſt und etwas beleibt, die ſich dem jun⸗ gen Manne jetzt zeigte. Der Fremde ſah die Gegend
flüchtig an und ſetzte ſich dann, beſtändig ſeinen Nachbar
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