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bald in den immer dichter werdenden Nebelwall hinaus, bald verfolgte er das kräftige Spiel der eiſernen Finger des Steuermanns. Da traf ſein Auge eine neue, uner
wartete, nie geſehene Erſcheinung. Vom Vordertheil des
Schiffes her, die dichte weiße Luft kräftig zertheilend, mit gewaltigen Lungen tief aufathmend, trat eine Geſtalt heran, wie ſie, in allen Verhältniſſen ſo koloſſal, Eduard noch nie vor Augen gekommen. Zudem war er der Sohn einer anderen, heißeren Zone, es war oder ſchien ein äthiopiſcher Neger. Gekleidet in eine feintuchene blaue Seemannstracht, deren Jacke feſt über der breiten Bruſt zugeknöpft war, ließ er aus ſauberem Hemdkragen heraus einen muskulöſen nackten Hals ſehen; auf dem Kopfe trug er einen gelben Strohhut mit ſchwarzem Bande; als Schutz gegen den ungewohnten feuchten Nebel hatte er einen grün und grau gewürfelten ſchottiſchen Plaid umge⸗ worfen, in welchen er ſich dicht und feſt gewickelt hielt. Als der junge Reiſende dieſe rieſige Geſtalt und dieſes dem Deutſchen ungewohnte Reiſekleid betrachtet hatte, ging er auf eine nähere Erörterung dieſer ſchönen Glieder ein, denn ſchön war der ſchwarze Menſch, wie man ſelten einen ſolchen zu ſehen bekommt. Als er in die Nähe des Steuerrades kam, ſchaute er aufmerkſam dem Schiffer zu, der es drehte, und nun ließ er den Plaid los und zeigte das wundervoll richtige Ebenmaaß ſeines ſchlanken und doch ſo kräftigen Körpers. Er maß mnigſans ſechs Fuß


