Teil eines Werkes 
3. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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ſchlöſſer wären eben nur Ahnungen und Luftſchlöſſer geblieben. Schon einfachere, geringere Urſachen haben eine gleich große Folge gehabt, wie die, die aus der Wahl des erſten Mais als Reiſetag für Eduard entſtehen ſollte.

Wir finden ihn einige Tage ſpäter in Köln am Rhein wieder, wo er an der fliegenden Brücke, die Köln und Deutz verbindet, im wohlbekannten Marienbildchen abgeſtiegen war. Zwei Tage war er ſchon hier, denn ſo lange hatte ihn faſt allein der Dom beſchäftigt, deſſen Studium Waldau's mündliche und bildliche Darſtellungen ihm bedeutend erleichtert und vorbereitet hatten. Am ſechſten Mai Morgens halb fünf Uhr fand er ſich an der Anlegeſtelle der Dampfboote ein, um rheinaufwärts zu⸗ nächſt nach Bonn, der ſchönen Muſenſtadt, zu gelangen. Das Land, die Stadt, der laut rollende Strom aber war mit einem ſo dicken Nebel bedeckt, daß die Schiffsführer Anſtand nahmen, ſich in Bewegung zu ſetzen. Um fünf Uhr endlich ſchien der Nebel ſich etwas zu lichten. Das Zeichen zur Abfahrt wurde gegeben. Eduard betrat, der ganz neuen Eindrücke des nie Geſchenen voll, das Deck des neugebauten DampfbootsSchiller, welches er zu ſeiner erſten größeren Waſſerreiſe, Waldau's Glaubens an ein gutes Omen gedenkend, erwählt hatte. Es befanden

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