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Hauſe, in Deinem bequemen Wagen ſitzen und Deine Patienten wie ein vornehmer Arzt beſuchen.“ .„Laß das, Louiſe,“ ſagte der Vater.„Du hörſt, 5 daß er ſich nicht dazu berufen fühlte, und damit iſt Alles d geſagt.“
Alle Drei ſchwiegen. Die Anderen kamen herbei und das Geſpräch wurde allgemein und bezog ſich auf gewöhnliche Dinge. Beim Nachhauſegehen ſagte Louiſe zu Eduard:
„Mein Bruder!“.
„Was willſt Du?“ ¹
„Thue mir einen Gefallen!“
„Nun?“ 4
„Bleibe morgen noch bei uns, ich habe noch etwas
mit Dir zu ſprechen.“ (Sduard bedachte ſich. Da ſagte der Pfarrer, der halb und halb die leiſe geſprochenen Worte gehört hatte: „Louiſe, man muß nie ohne triftigen Grund eine auf einen beſtimmten Tag feſtgeſetzte Reiſe verſchieben. Wenig⸗ ſtens ich habe das ſtets ſo gehalten und mich gut dabei befunden.“
Eduard, der ſchon hatte einwilligen wollen, ſchwieg nun. Wäre er noch den einen Tag geblieben, wie er beinahe der Schweſter zu Liebe gethan, ſo hätte wahr⸗ 1 ſcheinlich ſein ganzes Leben eine bedeutend veränderte Richtung genommen, und Waldau's Ahnungen und Luft⸗
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