Teil eines Werkes 
3. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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ſogar vernichtet. Das iſt ſo geweſen, ſo lange die Welt ſteht, und wird ſo ſein, bis ſie ſich Mede wie die Ge⸗ lehrten ſagen, in ihre einzelnen Uratome runie wird.

Der edle Geiſtliche in Bilſingen fühlte ſich indeſſen

durch dieſe Betrachtung, die ſich ihm oftmals aufdrang, wenn er Eduard ſprechen hörte, nicht gedemüthigt, viel⸗ mehr erhoben. Er ſah in dem jungen Arzte, der ihm ja faſt ſo nahe wie ſein eigener Sohn ſtand, nur die Pflanze, die er ſelbſt gepflegt, geſchützt und gezogen hatte, und wenn ſie jetzt ſo viele Blüthen und Früchte trieb, waren das nicht immer ſeine früheren Hoffnungen und. Wünſche geweſen, hatte er darum nicht oft in ſeinem Abendgebet, worin er alle ſeine Lieben väterlich umfaßte, zum Schöpfer und Leiter aller Dinge gefleht? Nun hatte dieſer Schöpfer ihm gegeben, um was er gebeten, alſo Dank, Dank ihm allein mußte er ſagen, und das that er aus ſeiner innerſten Seele.

Der Tag vor dem erſten Mai war gekommen. Alles zur längeren Reiſe Nothwendige war von den S Schweſtern beſorgt. Ernſt und Karl hatten ſchon England geſchrieben, wo ſie bereits glücklich mit Waldau ange⸗ kommen waren, und konnten nicht genug von den Wun⸗ dern ſprechen, die ihnen in neuer und großartiger Fülle auf der betriebſamen Inſel begegnet ware.

Ich muß fort! ſagte Eduard zu ſich, als er r dieſen Brief geleſen hatte.Sie ſind mir wieder weit vor, und

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