Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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Eduard, ſagte die Stimme,guten Abend! Es i*ſt gut, daß Du noch wach biſt; komm heraus, ich habe Dir noch Etwas zu ſagen, was Niemand zu hören braucht. Ihr waret ja heute Abend in einer Stimmung, daß man Euch nicht ſtören durfte.

Guten Abend, lieber Meiſter! erwiderte Eduard, denn der Handwerker vom Zimmerplatze war der ſpäte Beſucher.Können Sie es mir nicht hier am Fenſter ſagen, die Hausthür iſt geſchloſſen und ich möchte die Schlafenden nicht ſtören.

Nein, Junge, nein! Ich will Dich auch noch ein⸗ mal umfaſſen; komm alſo herunter, ſpringe hier aus dem Fenſter, es iſt nicht hoch.

Der Pfarrer, ſonſt ohne alle Neugierde, ſtand eben⸗ falls an ſeinem halbgeöffneten Fenſter in dem Zimmer über Eduards, und hatte die Worte zwiſchen Beiden bis jetzt gehört. Er vernahm ſodann, daß Eduard ſein Fen⸗ ſter ganz öffnete, und bald ſah er ihn in den Garten hinabſpringen, wo ihn der Arm des Meiſters ergriff und in den vom Monde ſchärfer beleuchteten Theil des Gar⸗ tens zog. Was ſie jetzt ſprachen, konnte er nicht mehr verſtehen, doch wartete er auf den zurückkehrenden Sohn. Sieh, mein Sohn, begann der Meiſter mit leiſer Stimme,Du warſt heute Morgen bei mir und nahmſt Abſchied von allen meinen Hausbewohnern. Meine Alte hat den ganzen Tag geflennt. Laß ſie, wir flennen nicht,