Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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Dir thun konnte, das hab' ich gethan mit Liebe und Demuth, weiter reichten meine Kräfte nicht. Doch Du nahmſt das mit Liebe Gebotene mit Erkenntlichkeit auf und wareſt mir ſtets ein dankbarer und gehorſamer Sohn. Ich danke zunächſt Gott, dann Deinem edlen Herzen dafür. Für Dein ferneres leibliches Wohlergehen werde ich Sorge tragen, ſo viel ich vermag. Du weißt, ich bin nicht bemittelt, auch habe ich noch andere Kinder. Das Studium, das Du gewählt haſt, iſt das längſte und koſtbarſte, und es vergeht lange Zeit, che Du durch eige⸗ nen Erwerb für Dein Leben ſorgen kannſt. Doch habe ich aus dieſem Grunde keinen Augenblick meine Einwilli⸗ gung verzögert, denn ich bin voller Hoffnung und Zuver⸗ ſicht. Darum ſei Du es auch, das Nothwendigſte wird uns Beiden nicht fehlen. Ich beſtimme Dir für jetzt dreihundert Thaler jährlich Alles in Allem. Es iſt wenig, ich weiß es, aber mit einer weiſen Sparſamkeit reicht man weit. Hunderte haben zwar mehr, aber Tau⸗ ſende noch weniger.

Vor einem ſchwelgeriſchen, Seele und Leib ver⸗ praſſenden Leben brauche ich Dich nicht zu warnen, Deine Erziehung, Dein Herz, auch Dein Verſtand verbürgt mir die Erfüllung meiner Wünſche. Sollteſt Du aber durch irgend einen böſen Zufall oder ein Schickſal vor Sorge nicht bewahrt werden, ſo habe Vertrauen zu mir, und mein Beiſtand wird Dir niemals fehlen. Zu jeder augen⸗