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und preßte es in eine Art von Wehmuth zuſammen, aber — dieſer Anfall dauerte nicht lange, ſein kräftiger Geiſt brach die Feſſel ſchnell, und es ſollte bald wieder hell werden in dieſem jungen Herzen, in dem die Nacht nie lang, der Tag beinahe ohne Ende war.
Auf dem Gipfel des Berges angekommen, ſtanden ſie ſtill. Der Vater verbarg ſeine Bewegung unter den ſtarken und ſchnellen Athemzügen, wozu das Erklimmen der Höhe ſeine breite Bruſt nöthigte. Als er anfangen wollte zu reden, verſagte ihm beinahe die Stimme, und dieſe war weich und wie von ſtandhaft zurückgehaltenen Thränen umſchleiert.
„Erhebe Dein Auge, mein Sohn,“ begann er— „ſchaue in jene tiefe blaue Ferne— in dieſe ziehſt Du hin. Du gehſt, zum erſten Male in Deinem Leben, einen ſchweren, neuen Gang allein, denn uns läſſeſt Du zurück, eingedenk Deiner, voll Liebe und Zuneigung, nur mit dem Herzen, nicht mit den Augen Dir folgend. So trittſt Du, bald ein Mann, einem zwar dunkeln, aber erwünſch⸗ ten Ziele entgegen. Der linde Wind der Heimath wird Deine Wange nicht mehr umfächeln— der heftigere, er⸗ kältende Wind der großen, lebendigen Welt wird Dich umwehen. Steh' feſt und ſtrebe geduldig, auch wenn der Wind ein Sturm. werden ſollte— ein muthiger Schiffer und Schwimmer im Ocean des Lebens!— Was ich an
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