Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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liebevollen Andenkens und dit beliebteſten Bücher ſorgſam in die Koffer gepackt. Suſanne brachte noch, kurz bevor ſie geſchloſſen wurden, feine Taſchentücher und die war⸗ men Strümpfe für den kommenden Winter, damit ihr ehemaliges Söhnlein, über deſſen Klugheit und Schön⸗ heit ſie vor Verwunderung nur die Hände zuſammenſchla⸗ gen konnte, durchaus keinen Mangel und auch eine bis⸗ weilige Erinnerung an die alte Suſanne habe. Werde ich wohl noch zehn Jahre leben, hatte ſie oft gefragt,um ihn als Profeſſor zu ſehen und von ſei⸗ nen Lippen weiſe Worte zu hören, von ihm, der in der böſen ka ten Weihnachtsnacht vor vierzehn Jahren zitternd, halb erfroren und doch nicht weinend, in meine Hütte kam und dem ich da, am warmen Feuer ſitzend, in langen Winterabenden, den verlorenen Mann erwartend, ſo ſchöne Geſchichtchen erzählte?

Ja, hatte dann Eduard darauf erwidert,Du wirſt ſo lange leben, Suſanne, noch viel länger, denn Du biſt ja jetzt noch nicht funfzig, und Du ſollſt dann den wärmſten Platz in meinem Hauſe und den beſten Biſſen an meinem Tiſche haben hier, meine Hand darauf!

Und ſie küßte die Hand und drückte ſie au ihren Buſen, der immer ſo warm voll Liebe geweſen war und doch ſo wenig Erwiderung gefunden hatte.

Der Pfarrer hatte ſich vorgeſetzt, Eduard ſelbſt

nach der Univerſität der Hauptſtadt zu begleiten und hn Der Inſelkönig. I. 3 15