Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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aber etwas in ſeinem arbeitenden Innern fühlte und be⸗ ſchloß, darüber wird die Zukunft uns Aufſchluß geben.

Eduard war jetzt achtzehn Jahre alt und er konnte nach dem Ausfall obiger Prüfung mit Ehren die Univer⸗ ſität beziehen. Aber das war weder der Wunſch noch die Abſicht des Pfarrers, wie wir wiſſen. Der begabte Sohn war ihm zu jung, um ſogleich von der ſoeben voll⸗ endeten Arbeit zu einer neuen, größeren überzugehen. Er ſollte ein Jahr raſten, ſich ſammeln, ſeiner geliebten Na⸗ tur und der Familie leben, und durch öfter wiederholte Ausflüge in die benachbarte Königsſtadt, die ſo reich an Natur⸗ und Kunſtſchönheiten war, ſeine Kenntniſſe berei⸗ chern, um dann, mehrſeitig gerüſtet, das neue Werk auf der Univerſität zu beginnen.

Eduard, in Allem dem Vater gehorſam und erge⸗ ben, erfüllte ſeinen Wunſch ohne Widerſpruch. Er las und arbeitete in ſeinen Klaſſikern zwar fort wie konnte er ſein Leben ohne ſie zubringen aber mit Ruhe, mit Nachdenken, mit ſgemäßigter Eile. Weiſe theilte er ſein Leben in die Natur und in die drei Familien, denen er ſo Vieles verdankte, und denen er insgeſammt angehörte, wie einer einzigen großen. Die Muſik trieb er mit jenem inneren Behagen, welches durch wachſende Gefühle und

den reifenden Verſtand gleichmäßig ſich in dem empfäng⸗ lichen Sinne ſteigert, und er ſpielte den Flügel mit ſelte⸗ ner Fertigkeit, Sauberkeit und Friſche, welche allen Denen