Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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Die Prüfung war vorüber, Alle trennten ſich.— Wollzagen begab ſich zu dem Director und theilte ihm Dasjenige mit, was ihm über den zeitweiligen Namen des Jünglings wiſſen zu laſſen nothwendig ſchien, denn bisher war Eduard für den wirklichen Sohn des Predi⸗ gers gehalten worden. Da nun aber das ſchriftliche Zeugniß den wahren Namen enthalten mußte, weil ſonſt in Zukunft Verlegenheiten für den Beſitzer deſſelben ent⸗ ſtehen konnten, ſo zeigte der Pflegevater dieſen Umſtand wenigſtens dem Vorſteher der Anſtalt an, damit dieſer bei möglichen Ereigniſſen dieſelbe Perſon unter einem zweiten Namen erkennen konnte. Nachdem Vater und Sohn ſo⸗ dann bei dem Director geſpeiſ't, wanderten ſie freudigen Herzens der Heimath zu. Man hatte ſie zu Hauſe frü⸗ her erwartet, und der Kantor hatte ſeine Unruhe nicht bemeiſtern können und war mit dem eben ſo herzlich theil⸗ nehmenden Meiſter Doſſow den Zurückkehrenden entgegen⸗ geeilt. Auf der Hälfte des Weges erſt begegnete man ſich. Als der Geiſtliche die beiden befreundeten Geſtal⸗ ten von Weitem erkannte, ſchwenkte er, ihre etwaige Un⸗ ruhe zu beſeitigen, ſein weißes Tuch flatternd in der Luft — nun war der Freude kein Einhalt zu thun, und man lief ſich gegenſeitig, als wären Meiſter und Kantor ſo jung wie Eduard geweſen, im haſtigen Laufe entgegen.

„Tauſend Glück, tauſend Glück, mein Junge,“ rief