Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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dieſem unſchuldigen Diebſtahl entſtehen. Aber Du ſollſt dieſen Zettel haben merke Dir die Handſchrift vielleicht, wahrſcheinlich ſogar hat ihn Dein Vormund ge⸗ ſchrieben und endlich, wende die Kunde dieſes Namens an, wie es Dir gut dünkt denn es iſt, wie Du ſagſt, in den Sternen viel beſchloſſen, ſie können Dir noch eine andere Zukunft vorbehalten haben. Mit Deiner ausge⸗ bildeten Männlichkeit, Deiner ſittlichen Freiheit, biſt Du Dein eigener beſter Vormund. Und nun laß uns nach Hauſe wandeln, mein Sohn und nicht mein Sohn.

Vater! rief dieſer und Thränen entſtürzten ſeinen blauen Augenfkönnt' ich je vergeſſen o, Du weißt es ja wohl, am liebſten wäre ich Dein Sohn habe ich doch keinen Vater mehr!

Und ihn liebend umfaſſend, lehnte er ſich an ſeim

Bruſt und rief ſchluchzend:

Wer ich auch bin Deiner, dem ich ſo viel, Al⸗ les, was ich bin und habe, geſunden Leib und geſunde Seele verdanke Deiner will ich mich ewig würdig be⸗ weiſen und Dir allein dankbar ſein!

Gott ſei dankbar! von ihm allein haſt Du Seele und Leib ich aber danke Dir, daß Du mich liebſt.

O, wir lieben uns Beide! rief Eduard innig, wir lieben uns wie Vater und Sohn und ſei ruhig, ich werde das Meinige thun, Dir Freude und Zu⸗ friedenheit zu bereiten ich will ſtreben ringen