Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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wegen des zukünftigen Berufes gefallen. Erſterer glaubte, Letzterer hätte ſich immer noch nicht entſchieden, worüber er ſtets in Sorge und Unruhe war. Da ſollte er eines Abends eines Beſſern belehrt werden und die Ueberra⸗ ſchung ſollte um ſo vollſtändiger ſein, als der Pfarrer ſich über ſich ſelber wundern ſollte, daß er die Entſchei⸗ dung des Pflegeſohnes nicht vorhergeſehen, indem ſie eben ſo einfach als natürlich war.

Bei einem Spaziergange nämlich über das Feld ſprachen ſie über die erfreulichen Fortſchritte, welche die drei Genoſſen in der Hauptſtadt in ihren verſchiedenen Berufszweigen gemacht hatten. Es waren von Zeit zu Zeit die günſtigſten Berichte über ſie eingelaufen. Von Karl war bis jetzt freilich am wenigſten zu ſagen, ſein Beruf war der einfachſte, leichteſte, wie auch ſeinem ganzen We⸗

ſen zumeiſt entſprechend. Der Inſpector des botaniſchen

Gartens lobte ſeinen Fleiß, ſein ſittſames Verhalten, ſei⸗ nen Eifer im Entwerfen und⸗Zeichnen verſchiedener Gar⸗ tenanlagen und Parkpläne, worin die jungen Zöglinge jenes vortrefflichen Inſtituts bei Zeiten grübt und nach ihrem Ausfall befördert wurden.

Das war ſchon genügend, und der Kantor hatte mit wohlgefälligem Schmunzeln dieſes Lob geleſen und vor Freude die Blumen zu begießen vergeſſen,— das erſte Mal in ſeinem Leben— und bis nach Mliiternuh gn dieſem Tage ſeinen Flügel bearbeitet. 1