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Entſchluß gefaßt haben, der ſeiner würdiger war und der ihm vielen herzzerbrechenden Kummer, manche ſchlafver⸗ ſcheuchende Sorge, ja Thränen und Selbſtanklagen für ſein ſpäteres Alter erſpart haben würde. Aber ſo iſt h der kluge, der kenntnißreiche und erfahrene Menſch den niederbeugenden Anfällen menſchlicher Schwächen unterworfen. Sinn und Leidenſchaften arbeiten gemein⸗ ſchaftlich, abwechſelnd, ewig und immer niederreißend an ſeinem Herzen, das ſich in ſeiner ohnmächtigen Selbſt⸗ hilfe gegen eine ſtärkere Macht vergebens aufzulehnen ſtrebt. Für wie viele Menſchen ſollte der eben angedeutete, jetzt zu faſſende Gnſchuß dieſes unruhig ſich abarbeiten⸗ den Mannes ein Wendepunkt ihres zukünftigen Lebens, ihres Schickſals, ihres Glückes ſein! O, der ſich jetzt ſchon quälende Mann ahnte nicht, daß er mit dieſem in ihm reifenden Entſchluſſe an die Schwelle eines ganz neuen Lebens— eines ſehr glänzenden und doch wieder ſehr dunkeln Lebens— treten ſollte. Dieſer Mann war bis⸗ her ſo glücklich geweſen, alle ſeine Wünſche waren bis heute erfüllt worden, alle ſeine Beſtrebungen hatten ihn zu einem längſt erſehnten Ziele geführt und ſeine Hoff⸗
nungen auf eine noch reichere, glänzendere Zukunft waren 8 ſo wohl begründet. Aber der Engel der Verſuchung, der in ſo manches Menſchen Leben, dem Glück und Seligkeit verheißen war, den Samen des Unheils ſtreut, trat auch
an dieſes Mannes Herz, drückte ſeine eiskalte Hand dar⸗ * K—


