Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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Guten Tag, Herr Aſſeſſor! ſagte der Eintretende mit einer Stimme, die klanglos, tief und laut ge⸗ nug war.

Ah, guten Tag, Mann! Alſo Ihr ſeid wirklich wieder da? Ihr habt Euch Euer Anliegen überlegt, wie mir ſcheint. Oder habt Ihr Euch anders be⸗ ſonnen?

Durchaus nicht! Ich ſpreche heute, wie ich vor acht Tagen ſprach, und hoffe, daß auch Sie, Herr Aſſeſ ſor, noch bei Ihrem Vorſatze verharren.

Ich verharre dabei. Der Knabe iſt da und Ihr könnt ihn mitnehmen. Das Uebrige aber kann ich die⸗ ſem Augenblick noch nicht mit Euch beſprechen, ich muß auf eine halbe Stunde noch zu einem Geſchäft. Wann wollt Ihr wieder abreiſen?

Späͤteſtens um fünf Uhr heut Abend.

Das iſt Zeit genug. Kommt um halb vier Uhr wieder, bis dahin ſoll Alles bereit ſein.

Ich bin zufrieden. Adieu! 3

Der Mann ging. Der Juſtizrath trank ſeinen Kaffee, zog den Pelz wieder an, nahm ſeinen Hut und folgte ihm. Als Beide zum Hauſe hinaus waren, ver⸗ ſolgte ſie ein Paar ſchwarzer Augen mit lebhafteſter Neu⸗ gier, und als dieſe nichts mehr ſehen konnten, ging die Inhaberin derſelben, unſere gute Frau Schwarzkopf, nach