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„Das weiß der Teufel! Keine Freude kann mir ungetrübt bleiben. Muß der verdammte Junge gerade an dieſem Tage eintreffen!“
Als er dies gemurmelt, klingelte heftig die Glocke der Hausthür; ein derber Fußtritt polterte die Treppe herauf, und eine etwas maſſive Hand pochte gleich darauf an die Thür des Juſtizrathes, der ſich ſchnell auf ſeinen Seſſel warf, und das Haupt auf die linke Hand ſtützend, eine nachdenkende Stellung annahm.
„Herein,“ rief der Bewohner des Zimmers etwas heftiger, als er ſelber wußte. 4
Aber ſtatt des erwarteten Fremden erſchien mit
flinkem Tritte Frau Schwarzkopf, das Brett mit den
Kaffee in der Hand. Auf den fragenden Blick ihres Herrn ſagte ſie nur:
„Der Mann, von dem ich Ihnen vorher ſagte, iſt da. Soll er hereinkommen?“
Der Juſtizrath, haſtig eine Taſſe Kaffee eingießend, bejahte die Frage. Frau Schwarzkopf ging hinaus, und gleich darauf trat eine derbe, breitſchulterige Geſtalt in der Kleidung eines Landmanns herein, der man es auf den erſten Blick anſah, daß ſie ſich heute mehr als ge⸗ wöhnlich herausgeputzt, aber dennoch dadurch nicht die Spuren hatte verbergen können, die eine etwas wüſte Lebensweiſe und der häufige Genuß des Branntwe auf ihrem gemeinen Geſichte zurückgelaſſen hatte.


