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„Es gibt Thauwetter,“ rief der Eintretende der Frau entgegen, und wiſchte ſich ſorgfältig die Füße auf 4 einem zu dieſem Behufe aufgeſtellten Inſtrumente ab. 4 „Guten Tag, Frau Schwarzkopf!“
„Guten Tag, Herr Aſſeſſor!“
„Ach, liebſte Frau, mit dem Aſſeſſor iſt es auf ewig vorbei. Ihr Wunſch iſt in Erfüllung gegangen. Ich bin Juſtizrath geworden!“
Und nun erſt venh die junge Frau, daß ihr Herr heute vergnügter als gewöhnlich ausſah und ge⸗ ſprächiger war, als der ſchweigſame und geſchäftige Mann ſonſt zu ſein pflegte.
„Ei, da wünſche ich Glück von ganzem Herzen, Herr Aſſ— wollt' ich ſagen, Herr Juſtizrath.“
„Danke, danke, Frau Schwarzkopf.— Bitte bald um den Kaffee.“
„Erlauben Sie— ich habe auch eine Neuigkeit für Sie,“ ſagte die Frau, und ſtellte ſich dicht vor den Juſtizrath, der raſch die Treppe hinaufſteigen wollte.
Der Mann ſah ſie etwas erſtaunt an und fragte:
„Was gibt's denn! Machen Sie ſchnell, ich habe heeute gerade viel zu thun.“ 4 D, das thut mir um das arme Kind leid, das Ihnen mit dieſem Briefe gebracht worden iſt.“
„Ein Kind— mit dieſem Briefe? Aüha, aus Neu⸗ 1 berg, nicht wahr?“
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