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„So iſt es,“ antwortete die Frau langſam, und be⸗ trachtete aufmerkſam ihren Herrn, der trotz ſeiner gelb⸗ grauen Geſichtsfarbe bei Empfang der neuen Nachricht merklich erröthet war, und jetzt weniger eilfertig, als er vorher im Sinn gehabt, die Treppe hinaufſtieg. Auf der Mitte derſelben blieb er ſtehen, drehte ſich halb herum und rief, ohne ſein Geſicht zu zeigen:
„Iſt kein anderer Mann dageweſen, der mich ſpre⸗ chen wollte?“
„Gewiß, Herr Juſtizrath, und zwar eine Viertel⸗ ſtunde bevor der Knabe kam, und zwar derſelbe Mann, der vorige Woche ſchon einmal bei Ihnen war. Wollen
Sie nicht den Knaben ſehen?— ſoll ich ihn auf Ihr
Zimmer bringen?“
„Nein, nein, Frau. Behalten Sie ihn bei ſich, bis ich rufen werde, ich habe heute ſo viel zu thun.— Aber nur raſch den Kaffee!“
Und um aller weiteren Anfragen überhoben zu ſein, ſtieg der Mann, der heute ſo viel zu thun hatte, ſchnell die Treppe hinauf, öffnete ſein Zimmer und trat hinein.
Nachdem er nun den verhüllenden Pelz abgeworfen und den Hut auf einen Stuhl geſetzt, haben wir Gelegen⸗ heit, den heute zum Juſtizrath ernannten Aſſeſſor Ram⸗
kau ein wenig genauer zu betrachten. 1
Sein Alter kennen wir bereits, aber er ſah äller
aus, als er wirklich war. Seine Größe ging über die
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