Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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mit einem blauen Auhröetchen und graugeſtreiften Hös⸗

das gabenreichſte aller Feſte ihnen beſcheren würde. Namentlich aber war das Gedränge groß in den langen und breiten Straßen, die in den großen Königsplatz, den ſogenannten Weihnachtsmarkt, münden, welcher, wie ſonſt, auch heute den Mittelpunkt des allgemeinen Feſtſtrebens

bildete, und öbgleich es, wenigſtens für die Jahreszeit,

noch früh am Tage war, mehrte ſich das Gedränge der Wandernden, Schauenden und Kaufenden doch jeden Augenblick.

Es war etwa kurz nach zehn Uhr Morgens. Die neueſte Poſt aus der öſtlichen Provinz war ſo eben an⸗ gelangt, und ein Dutzend halberfrorener Reiſender drängte ſich vom Poſtgebäude her dem Markte zu.

Unter dieſen bemerken wir einen Mann, augen⸗ ſcheinlich ein Mittelbürger einer kleinen Provinzialſtadt, der einen Knaben von etwa fünf Jahren an der Hand führte. Dieſer Knabe, ſo eben einer tagelangen Winter⸗ reiſe entronnen, trippelte, von Kälte ſtarrend, neben dem eilig dahinſchreitenden älteren Begleiter her. Als das

Kind aber das bunte Gewühl, die Menſ ſchenmenge und die

erlockenden Verkaufsgegenſtände in den Marktbuden ſah, vergaß es Kälte und Erſtarrung, und ſchaute mit ſeinen großen, dunkelblauen Augen verlangend um ſich her. Gegen die winterlichen Angriffe auf der Reiſe war

es übrigens ziemlich verwahrt, denn wir ſehen es bekleidet