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Erſtes Kapitel. Die Waiſe.
E⸗ war am Tage vor Weihnachten des Jahres 1826 In den ſchneebedeckten Straßen der großen Hauptſtadt herrſchte trotz der empfindlichen Kälte ein reges Leben.
Die ſonſt ſo ſpiegelklaren Schaufenſter vor den zahlloſen
Kaufläden, ſtrahlend von den tauſenfach verſchiedenen Gegenſtänden des Bcdatfunſes und des täglich zunehmen⸗ den Luxus, waren von natürl lichen, in der Winterſonne glitzernden Eisblumen verſchleiert, und ſomit den ſchau⸗ luſtigen Mägden und Kindern ein Theil ihrer Feſtfreude entzogen. Dennoch aber ſtanden überall, wo duch nur eine Spur der glänzenden Herrlichkeit zu erſpähen war, Neugierige und Müſſiggänger genug, zwar mit den Fußen ſtampfend und die Arme bewegend, aber vor innerer SFrende warm und voll geſ ſpauntes Grwartamg deſſen, was 8 1* 4


