Teil eines Werkes 
4. Theil (1856)
Entstehung
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Bett nebſt Zubehör zu beſorgen, und als es ange⸗ langt und leidlich befunden worden war, ſchlief Hen⸗ rik vortrefflich.

Erſt als er früh am nächſten Morgen erwachte, konnte er ſein Zimmer und deſſen Lage vollkommen überblicken. Es war in der That ein anſtändiges, ziemlich geräumiges und trockenes Gemach mit zwei eiſenvergitterten Fenſtern, die auf die Oſtſee hinaus⸗ gingen und den Horizont, das Meer und den Him⸗ mel nach Belieben betrachten, bei hellem Wetter, ru⸗ higer Luft und nicht allzublendender Sonne ſogar die fernen Umriſſe der ſeeländiſchen Küſte erkennen ließen. In dieſer Beziehung alſo blieb Henrik Paul⸗ ſen nichts zu wünſchen übrig, und da ihm ſein Wärter auch noch verſchiedene andere Bequemlichkeiten, eine verſchließbare Kommode und einen warmen Hausrock für Geld und gute Worte verſchaffte, ſo waren ſeine leiblichen Bedürfniſſe ſo ziemlich befriedigt. Wie es ſich nachher erwies, ſo war die Koſt nicht gerade fein und ausgewählt, aber doch ſchmackhaft und gut zu⸗ bereitet, und weiter verlangte ein Mann von Henrik's beſcheidenen Gewohnheiten nichts.*

Um neun Uhr Morgens wurde dem Gefangenen bedeutet, er könne eine halbe Stunde im Freien auf dem Walle ſpazieren gehen, bis ſein Zimmer gerei⸗