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vollkommen reiner Wäſche, was beſonders angerechnet wurde, ein Licht, für den Abend Thee, und den näch⸗ ſten Morgen Kaffee nebſt Zubehör.
Während der Kerkermeiſter das Verlangte ſchleu⸗ nigſt zu beſorgen verſprach, holte Henrik die gefüllte Börſe hervor, die er Helenen verdankte, und nahm einige Goldſtücke heraus, wobei er Grund genug zur Einſicht hatte, wie wichtig dies großmüthige Dar⸗ lehen in ſeiner jetzigen Lage ſei, die ihm übrigens, nach dem Ausſehen des Kerkermeiſters und ſeiner Speiſekarte zu urtheilen, mehr ſpaß⸗ als ernſthaft vorkam. Als der gute Mann zunächſt wieder mit dem Thee erſchien, fragte er, ob der Herr mit dem vorhandenen Tiſche von rohem Holze und der dane⸗ benſtehenden Bank ohne Lehne zufrieden ſei, oder ob er polirte Möbel, natürlich gegen gleich baare Be⸗ zahlung, wünſche.
„Mit dem Tiſche bin ich ſchon zufrieden, aber einen guten Seſſel können Sie mir bringen.“
„Sie dürfen auch einen Sopha haben.“
„Ich danke, das Bett wird mir dazu dienen.“—
Nachdem nun der preiswürdige Wärter noch nach etwaigen Wünſchen des Herrn gefragt und den Be⸗ ſuch des Gouverneurs um zehn Uhr des nächſten Morgens verkündigt hatte, entfernte er ſich, um das


