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commandant erſchien, um die Gefangenen in ihre verſchiedenen Kerker führen zu laſſen. Auch diesmal wurde Henrik Paulſen wieder allein geſetzt, und ſo gern er einen verſtändigen Geſellſchafter bei ſich ge⸗ habt, ſo fühlte er ſich doch nicht einſam, denn in ſei⸗ nem Kopfe hatte ſich auf dem Wege hierher bereits ein Plan zur Fortſetzung ſeines Werkes gebildet, den er in dem neuen Gefängniß auf das Papier werfen zu können hoffte. Dies Gefängniß war eine der Kammern der Strandwache und eins der beſſeren von allen in Nyborg vorhandenen, denn es war für Staatsgefangene von einer gewiſſen Auszeichnung be⸗ ſtimmt. Dieſen Vorzug theilte dem Ankommenden ſogleich der Kerkermeiſter mit, indem er ihm als ei⸗ nem ſolchen vornehmen Staatsgefangenen Glück wünſchte und zu dem Ende ein auf Pappe geklebtes Stück Papier überreichte, worauf, wie in einem Gaſt⸗ hofe, die Preiſe für allerlei Bequemlichkeiten, Speiſen und Getränke geſchrieben ſtanden und in einer roth unterſtrichenen Anmerkung um ſofortige Bezahlung des üblichen Eintrittsgeldes, drei Reichsbankthaler be⸗ tragend, gebeten wurde.
Henrik Paulſen überlas flüchtig dieſen, für einen Staatsgefangenen wunderbaren Preis⸗Courant, zahlte ſogleich und beſtellte ſich darauf ein gutes Bett mit


