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genommen, denn der liebe Pöbel war auch hier zu Hauſe und umlagerte in heulenden Schaaren die an⸗ gekommenen„deutſchen Hunde.“ In die Wachtſtube des Militairpoſtens geführt, wurde den Gefangenen eine warme Suppe verabreicht, der Bürgermeiſter von Odenſe aber, ein von allen Kriegsgefangenen wegen ſeiner Milde und Men ſchenfreundlichkeit geprieſener Mann, Etatsrath Eirun leiſtete ihnen dabei Geſell⸗
ſchaft, unterhielt ſich mit Jedermann und ſprach na⸗ mentlich lange mit Henrik, deſſen Namen er aus den Papieren des begleitenden Polizeibeamten erfuhr. Nach⸗ mittags vier Uhr rollten zwei andere Wagen vor, um die Gefangenen weiter zu fördern, und hier erſt brach⸗ ten ſie in Erfahrung, daß ſie nach der Feſtung Ny⸗ borg, an der öſtlichen Küſte von Fünen, unmittelbar an der Oſtſee gelegen, geſchafft werden ſollten. Als ſie aber aus dem Wachtlokal traten, fiel der Pöbel nochmals mit Schimpfreden über ſie her und nur den energiſchen Vorſtellungen des Bürgermeiſters ge⸗ lang es, ihn von weiteren Thätlichkeiten abzuhalten.
Endlich ging es wieder vorwärts. Die vier Meilen
bis Nyborg wurden in fünf Stunden zurückgelegt. Im Dunkel des Abends langte man auf dem Markt⸗ platze in Nyborg an, wo man halten mußte, bis der alte und ſehr griesgrämig ſich geberdende Platz⸗
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