Teil eines Werkes 
4. Theil (1856)
Entstehung
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und was ihm ſonſt das Wichtigſte ſchien, in ein Bündel zuſammen. Zu dieſem Beginnen ſchien ihn ein dunkler Inſtinkt getrieben zu haben, denn kaum war er damit zu Stande gekommen und eben dabei, ſchnell einige Biſſen zu eſſen und ein paar Gläſer kräftigen Weins zu trinken, ſo wurde haſtig ſeine Kerkerthür geöffnet und der Gefangenwärter trat blei⸗ chen und erſchrockenen Geſichtes bei ihm ein.

Was giebt es? fragte Henrik mit einer Ruhe, die dem alten Manne, der ſelbſt in der größten Un⸗ ruhe war, unerklärlich erſchien.

Was es giebt? Hören Sie das nicht? Mord und Tod, Herr! Die Hallunken, die Rebellen, greifen des Königs Truppen an auf! kommen Sie heraus, Sie müſſen augenblicklich in einen Wagen ſteigen.

Mechaniſch, oder vielmehr von einem inneren Triebe, endlich einmal friſche Luft zu ſchöpfen, ange⸗

ſtachelt, ergriff Henrik ſein Bündel, folgte dem voran⸗

laufenden Manne und als er mit ihm in den Flur des Hauſes getreten war, ſah er mehrere Gefängene, gleich ihm mit ihren kleinen Habſeligkeiten beladen, im Halbdunkel des beſchatteten Ganges unter einer nur noch matt glimmenden Laterne ſtehen, denn die Morgendämmerung war eben erſt angebrochen und

das düſtere Haus, worin ſie ſich befanden, lag mit

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