Teil eines Werkes 
4. Theil (1856)
Entstehung
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ſeinen inneren Theilen noch tief in den Schatten der Nacht begraben.

Henrik blickte ſich neugierig im Kreiſe um, ob er nicht etwa ein bekanntes Geſicht unter den Gegen⸗ wärtigen fände, aber es waren nur Fremde, aus de⸗ ren bleichen Mienen der Kummer, die Aufregung und die Beſorgniß vor größerer Gefahr ſprach. Endlich raſſelten einige verdeckte Wagen heran und raſch in dieſelben hineingetrieben, nahmen alle Gefangenen Platz, wo ein Jeder ihn finden konnte. Henrik kam zwiſchen einem Gutsbeſitzer aus der Nähe von Ha⸗ dersleben und einem ehemaligen Beamten des Her⸗ zogs von Auguſtenburg zu ſitzen; vor ihnen ſtiegen zwei Rothröcke mit geladenen Gewehren auf, hinter ihnen ein ſchwer bewaffneter Polizeibeamter. Als der Wagen geſtopft voll war, hatte Henrik kaum noch ſo viel Zeit, ſeinem wohlwollenden Kerkermeiſter ein be⸗ reitgehaltenes Goldſtück zuzuwerfen, denn in demſelben Augenblicke zogen die Pferde an und in ſcharfem Trabe ging es durch die holperige Stadt, die ſchon mit Soldaten, Bürgern und zuſammengelaufenem Ge⸗ ſindel gefüllt war, welche alle Hals über Kopf dem Kampfplatze zueilten. Dieſe Eile hielt aber einige Bummler nicht ab, die Wagen der Gefangenen ge⸗ nauer in's Auge zu faſſen, Schimpfwörter hinter