Teil eines Werkes 
4. Theil (1856)
Entstehung
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ihm unter ſo befriedigenden Betrachtungen der Reſt des Abends und er legte ſich diesmal ſpäter als ge⸗ wöhnlich auf ſein behagliches Lager, wobei er den unbeſchreiblichen Hochgenuß in ſeinem ganzen Um⸗ fange durchkoſtete, ſich nach neun Nächten zum erſten Mal wieder entkleiden zu können.

Süß und unglaublich ſchnell verſtrich ihm dieſe eine Nacht, denn er brachte ſie im tiefſten und unge⸗ ſtörteſten Schlafe hin; da aber wurde er plötzlich ge⸗ gen Morgen durch den dumpf in den Gewölben ſei⸗ nes Gefängniſſes widerhallenden Ton eines in der Nähe abgefeuerten Geſchützes erweckt.Was iſt das?, rief er verwundert aus, denn er hatte ja nicht die ge⸗ ringſte Vermuthung von den Vorgängen in der Stadt, und daß ſeine Landsleute Kolding angreifen würden, war ihm, dem von allen Tagesvorfällen ſo wenig Unterrichteten, noch viel weniger erklärlich, als den Bewohnern des Hauſes auf dem Berge, die das be⸗ ginnende Gefecht zu derſelben Zeit aus dem Morgen⸗ ſchlummer aufſchreckte. Als er ſich aber überzeugt, daß irgend ein Kampf in der Nähe ſtattfinden müſſe, hatte er auch ſchon ſeinen Entſchluß gefaßt. In al⸗ ler Schnelligkeit kleidete er ſich vollkommen an, ver⸗ ſah ſich mit einem guten Vorrath reiner Wäſche und band ſie nebſt einigen anderen Gegenſtänden, Büchern

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