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Schanzen und die Barrikaden vor der Brücke und ſchleuderten ihr maſſenhaftes Feuer wuthentbrannt in die von Menſchen vollgeſtopfte Stadt. Da entſpann ü9 denn ein mörderiſches Gefecht, ein Blutbad ohne Gleichen. An der Brücke zunächſt bildete ſich ein nſchenknäuel, der ſich Schritt für Schritt in die tadt hineinwühlte, und ſo reichlich die Geſchoſſe der n aus Verſtecken und Häuſern dagegen flogen, Kreuzfeuer hinderte die Schleswig⸗Holſteiner nicht, — langſam aber ſicher kamen ſie vorwärts. Schon waren ſie wieder über die Brücke gedrungen. ier aber erwartete ſie eine neue Gefahr. Aus jedem 4 ſter begrüßten ſie die? Bugfen⸗ und Piſtolenkugeln Bürger; wer keine Schußwaffe hatte, ließ einen dnhet ſchwerer Steine auf ihre Köpfe regnen und dichtge⸗ ſchaarte Bataillone ſperrten in den engen Straßen den Weg, wo jeden Schritt eine Todesgefahr lauerte. Aber durch mußten ſie, immer durch; auf ihren Ba⸗ jonettſpitzen ſchwebte der Sieg, in Gemeinſchaft mit dem Haß und dem lebendig gewordenen Rachegefühl für ſo lange Jahre getragene Unbill und Ungerechtig⸗ keit, und Mann an Mann feſt gedrängt, keilten ſie ſich immer tiefer in die von Menſchen wogenden Straßen ein. Da aber die wüthenden Bürger ihnen von oben her der Todesgeſchoſſe zu viele auf den Hals
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