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jetzt wieder gegen die Dänen aufzuwerfen, und riſſen einige brennende Häuſer ein, um das Weitergreifen der Flammen zu verhüten. Außerdem aber betrugen ſie ſich menſchlich, forderten von der Stadtobrigkeit nur, was ſie beanſpruchen konnten, und rüſteten ſich, einem neuen Angriffe der Dänen gewachſen zu ſein, weshalb ſie mit der Botſchaft ihres Sieges, die ſie nach Süden ſchickten, die Bitte um Beiſtand ver⸗ banden.
Im Hauſe des Conferenzraths ging es an dieſem Tage ſehr ſtill und beklommen her, denn Helene war von einer neuen Sorge befallen worden. Wohl hun⸗ dertmal hatte ſie gefragt, in welcher Richtung das Rathhaus liege, und mit Schaudern daran gedacht, daß das Feuer es erreichen und dann Niemand aus den finſteren Gewölben gerettet werden könne. Nach Tiſche hatte der Conferenzrath einen vertrauten alten Diener ausgeſchickt, dem ſich Hans Blachmann frei⸗ willig angeſchloſſen, und dieſe brachten die Nach⸗ richt zurück, daß das Rathhaus unverſehrt ſei, daß die Deutſchen auch ſchon die Gefängniſſe durchſucht, aber Niemanden darin gefunden hätten.
„Wie?“ fragte Helene, als ſie das hörte—„Nie⸗ manden gefunden? Sie werden ſie doch nicht um⸗ gebracht haben?“


