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zu verdienen, womit ſie die däniſchen Zeitungen ohne Grund zu bezeichnen pflegten. Auch zogen ſie es bei der bekannten Stimmung der Einwohner vor, auf den Straßen, Plätzen und in einzelnen unbewohnten öffentlichen Gebäuden ihr Bivouak aufzuſchlagen und ſich hier von ihren Strapazen zu erholen. Mit ſchlei⸗ chendem Fuße, ingrimmigem Drohblick und kaum ver⸗ hehlter Mordgier bewegten ſich einzelne Vagabunden ſpionirend in den Gaſſen umher und ſelbſt dem ver⸗ biſſenen Weſen der höheren Bürgerſchaft, deren Mit⸗ glieder hier und da auf den Straßen zu thun hatten, konnte man deutlich anmerken, daß ſie noch nicht, wie man zu ſagen pflegt, aller Tage Abend gekom⸗ men glaubten. Viele Häuſer blieben ganz verſchloſ⸗ ſen, und Niemand begehrte in ſie einzutreten, und zu dieſem letzteren gehörte des Conferenzraths Parrhiſius Haus. Glücklicherweiſe war es abgelegen genug, um dem Hauptanlaufe nicht preisgegeben zu ſein; wenn ein Deutſcher ſich aber dahin verirrt hätte, ſo würde er mit dem Empfange zufrieden geweſen ſein, der ihm daſelbſt bereitet war. Aber die Schleswig⸗Holſteiner bewegten ſich nicht in ſo weitem Kreiſe umher, wahr⸗ ſcheinlich erwarteten ſie einen Ueberfall, denn ſie arbei⸗ teten fleißig an den Schanzen und Verpfählungen, welche die Dänen gegen ſie ſelbſt errichtet, um ſie


