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hätten dieſe nur hinreichende Kavallerie gehabt, ſie würden ſie noch ärger zugerichtet haben.
So war der Sieg bei Kolding errungen; auf den Thürmen der Stadt flatterte die deutſche Fahne, weiter nach Norden aber vorzudringen, war diesmal nicht gelungen. Vor den Thoren der Stadt hatten ſich die Dänen wieder verſchanzt und ſchwärmten außerhalb derſelben herum. Das Hauptziel des Ta⸗ ges aber war erreicht, die übermüthigen Dänen wa⸗ ren zum erſten Male aus einer ihrer Städte gejagt, hatten viele Leute verloren, die entweder todt auf dem Platze lagen oder als Gefangene in den Händen der Deutſchen geblieben waren, und die Schleswig⸗Hol⸗ ſteiner ſaßen nun triumphirend in den Straßen und Häuſern der däniſchen Stadt und ließen ſich wohl ſchmecken, was für jene bereitet war.
Einen traurigeren Tag hatten die Bewohner Kol⸗ ding's nie erlebt, und doch ſollte er nur das Vorſpiel eines viel blutigeren und traurigeren ſein. Alles was ſich in ſeine vier Pfähle zurückziehen und gegen die Feinde abſchließen konnte, zog ſich zurück und ſchloß ſich ab, und dieſe waren für jetzt zu ſchwach, ſich mit Gewalt alle Thüren zu öffnen, oder ſie woll⸗ ten die Gewalt, die ſie hatten, nicht anwenden, um nicht den Namen von Kannibalen und Rebellenhaufen


