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wo die Sonne die dicke Luft nicht zu durchdringen vermag und naßkalte Winde und wirbelnde Nebel unſere einzigen Reiſegefährten ſind?
So boten ſich denn auch heute dem einſamen Wan⸗ derer keine anderen Abwechſelungen dar, als daß er von Zeit zu Zeit das Knarren der mit ſtarrem Reife bedeckten Aeſte der Bäume vernahm, die ihm zur Seite am Wege ſtanden und unter ihrer kalten Laſt zu ſeuf— zen ſchienen, oder daß eine quer über die Straße flie⸗ gende Krähe ihm ihren gellenden Morgenruf zuächzte, bevor ſie ſich in der trüben Ferne verlor, was Beides in Gemeinſchaft mit dem klagenden Winde eine ſo traurige Muſik bildete, daß der Hörer, von innerem Froſte geſchüttelt, einmal über das Andere unter ihrem Einfluſſe zuſammenſchauerte. Bald aber war ſeine Aufmerkſamkeit von dieſen öden Naturſtimmen ab⸗ gelenkt und ſogar die Wirkung des Windes eine we⸗ niger fühlbare für ihn geworden, denn kaum ſah er ſich allein auf der öden Haide, ſo fiel er in ſeinen geheimſten Gedankengang zurück und die ſtörende Außenwelt, mochte ſie anziehend oder abſtoßend ſein, war für ihn nicht mehr da.
Aber noch keine halbe Viertelmeile hatte der ſchnau⸗ bende Rappe auf der Landſtraße zurückgelegt, als ſein Reiter durch eine, wie es ſchien, nicht gerade will⸗


