Teil eines Werkes 
1. Theil (1856)
Entstehung
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Blute entſproſſen ſei, und er werde ſomit die bereits zügellos daherbrauſende Macht jener Inſelbewohner beugen und die treuen Herzogthümer nicht vergeſſen, die ſchon ſo viele Laſten getragen und doch ſo wenige Anerkennung von Seiten der königlichen Huld und Gnade gefunden hatten.

Endlich gegen Mittag, als die Nebel ſich lichteten und die Sonne des Himmels wenigſtens durch die düſteren Wolken lächeln zu wollen ſchien, kam das bereifte Dampfboot herangeſchaufelt, brach ſich durch die flimmernden Eisſchollen des Hafens Bahn und legte endlich an der Landungsbrücke an. Ein lebhaftes Gedränge fand um die Reiſenden ſtatt, die, froh, ihre kalte Fahrt beendigt zu haben, ſo eilig wie möglich das ſchwankende Schiff mit dem feſten Boden zu ver⸗ tauſchen ſtrebten. Freunde begrüßten die Freunde und führten ſie mit haſtigem Schritte in ihre mehr oder minder entfernte Wohnung, um ſie zu erwärmen und dann die Mittheilungen der neueſten Ereigniſſe von ihnen entgegenzunehmen.

Einige dieſer durchfrorenen Reiſenden aber traten mit Denen, die ſie erwartet hatten, raſch in das Gaſt⸗ haus am Hafen, deſſen ſich diejenigen Leſer ſehr wohl erinnern werden, die mit uns den Feldzug von 1848 bis 1849 mitgemacht haben, jenes gemächliche Gaſt⸗