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des Erwünſchten und Unterhaltenden bot. Plötzlich aber, nicht hundert Schritte weit von dem Hügel ent⸗ fernt, auf dem ſie ſo oft, erſt voll trauriger, dann voll glücklicher Gedanken geſeſſen, bebte ſie erſchro⸗ cken zurück, indem ſie den Oheim und Richard zugleich vom Vorwärtsſchreiten zurückhielt.
„Was iſt das?“ fragte ſie freudig bewegt—„wer hat meine Lieblingsſtelle ſo freundlich bezeichnet?“
„Tretet nur näher,“ erwiderte Richard ruhig,„dort drinnen werde ich es Euch ſagen.“
Alle Drei ſchritten raſch vorwärts und waren nun bald vor einem Glashauſe angelangt, welches ſich über dem Hügel erhob, von wo man die ſchönſte Fern⸗ ſicht über die in der Ebene liegenden Gefilde hatte.
Ja, ein Haus, aus Eiſenſtäben und Glas zierlich zuſammengefügt, nicht zu groß, nicht zu klein, um bequem ſechs Menſchen zu faſſen, erhob ſich über der grünen Hülle des Grabes. Ueber dem letzteren war eine eiſerne Sitzbank aufgeſtellt, mit Polſtern belegt, und ein kleiner blinkender Ofen ſandte darin ſeine behaglichen Wärmeſtrahlen aus. Schon ſaßen ſie auf dieſer Bank und hatten die Thür hinter ſich geſchloſſen. Richard faß in der Mitte, an jeder Hand eines ſeiner theuerſten Lieben haltend. „Sieh,“ ſagte er zu Marie,„ſieh, mein gelubts


