Teil eines Werkes 
2. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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und noch mehr gegeben haben, wenn ich geſchehen Dinge damit ungeſchehen hätte machen können.

Ich glaube es Dir; was ich Dir aber nicht augenblicklich geben kann, das leidige Geld, will ich mit etwas Anderem, Beſſerem erſtatten. Sieh, mit meinem Segen, der mir allein geblieben iſt, und mit meiner ganzen Hinterlaſſenſchaft, wenn ich einmal nicht mehr ſein werde, will ich Dir die Hand dieſer meiner Nichte, jetzt meiner Tochter, geben. Ich habe den heutigen Tag dazu gewählt, um dies längſt em⸗ pfundene, aber noch immer verſchwiegene Wort aus⸗ zuſprechen, weil ich ihn für doppelt geeignet dazu halte. Marie von Steinach's Vermögen wird bei Weitem dasjenige überſteigen, was Deine gute Mut⸗ ter hinterlaſſen hat

Laß es jetzt genug ſein, unterbrach ihn der Sohn,ſprich kein Wort weiter davon. Wie, Du giebſt mir die Hand meiner Marie und glaubſt diſe Habe noch nicht groß genug, daß Du noch eine andere hinzu zu fügen gedenkſt? O, wie wenig kennſt Du Deinen Richard! Gieb ſie mir her, lege ihre Hand hier in die meinige, und Du wirſt mir Alles, das Beſte, Schönſte und Herrlichſte gegeben haben, was eine Mutter, ein Vater, ein Schöpfer im Himmel mir ſchenken kann. 1